Eiweißerbse

Pisum sativum L. conv. Sativum; Familie der Schmetterlingsblütler Leguminosae

 

Merkmale

Die Erbse ist eine kletternde oder kriechende Pflanze, deren dünne tiefreichende Hauptwurzel wenige Nebenwurzeln besitzt. Charakteristisch sind die endständigen Ranken mit ein-  bis dreipaarig gefiederten Blättern. Weiß blühend bildet die Eiweißerbse nach Selbstbefruchtung Hülsen mit vier bis zehn Samen.

 

Kulturgeschichtlicher Hintergrund

Nach der Kultivierung in Südwestasien verbreitete sich die Erbse nach Europa und Mittelasien, wo sie die ältesten steinzeitlichen Ackerbaukulturen nutzten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sie sich zur bedeutendsten Hülsenfrucht Mitteleuropas.

 

Anbau

Die Aussaat erfolgt Mitte März mit 60-90 Pflanzen pro m²  in einer Tiefe von 4-6 cm. Die Ernte erfolgt mit modifizierten Mähdreschern bei Erträgen zwischen 50-60 dt/ha.

 

zurück

 

© www.nachwachsende-rohstoffe.de